Dienstag, 23. November 2010

Hit the road - Detailbericht

So, inzwischen hat der Laptop wieder mehr Saft und wir mehr Zeit. Also folgt nun die etwas detailliertere Zusammenfassung der letzten Tage.

Von den Menschen, die uns bisher begegnet sind, haben die meisten immer gesagt "Get outta this bloody city into the real New Zealand!". Obwohl Auckland an sich eigentlich ganz hübsch ist, haben wir diesen Rat gerne beherzigt. Ausgerüstet mit dem nötigen Equipment zum Campen sind wir in Richtung Norden aufgebrochen (zwischendurch noch ein kurzer Zwischenstopp bei Kristina - der Tochter von Carolas Arbeitskollegin). Eigentlich wollten wir noch eine neue Matratze kaufen, aber das stellte sich dann doch als etwas schwieriger (und entnervender) heraus als geplant. Also benutzen wir erst einmal die alte.

Unser erstes Ziel wurde eher per Zufall ausgewählt: Irgendein Camping-Platz am Meer. Ein Blick auf die Karte zeigte, dass es da doch "ein paar" gibt. Und so fiel unsere Wahl auf den "Shakespear Regional Park" auf der Halbinsel Whangaparaoa. Und kaum raus aus der Stadt sahen wir endlich auch das Neuseeland, was man sich so klischeehaft immer vorstellt: Grüne Hügel auf denen Schafe weiden, Sandstrände flankiert von felsigen Steilküsten, eine Vielzahl an exotischen Vögeln (freilaufende Pfaue!) und ein großartiges Panorama. Jepp, hier fühl'n wa uns wohl!

Vor der ersten Nacht im Van wurde dieser erst einmal von grundauf gereinigt (so gut es halt ging) und alles Equipment fachgerecht verstaut (wir haben inzwischen aber schon mehrmals umgeräumt). Das Schlafen an sich ist auf der 90 cm breiten Matratze eigentlich gar nicht so schwierig wie erwartet. Und quietschen tut der Van bei Bewegung auch nicht (höhö).

Der nächste Stopp war Cape Rodney weiter nördlich. Wieder nur per Zufall ausgewählt (sollte halt nüscht kosten) stellte sich dieser Haltepunkt als Jackpot heraus. Denn in der Bucht tummelte sich eine Delfinfamilie. Anne war kurz mal komplett aus dem Häuschen. Es ist aber auch beeindruckend, wenn ca. 10 m von uns entfernt fünf Delfine im Wasser herumspringen. Auch der Folgetag hielt fantastische Anblicke bereit: Im Stadtpark (!) von Whangarei besuchten wir einen großartigen Wasserfall, danach machten wir am komplett menschenleeren dafür aber umso schöneren Strand von Whoolley's Bay Halt, um unsere Premiere im Pazifik zu feiern. Yeeehaaaa!

Der Folgetag hielt dann zwei eher außergewöhnliche Attraktionen für uns bereit. Zunächst besuchten wir die (laut Karte) längste Fußgängerbrücke der südlichen Welthalbkugel. Rockt! Danach ging es weiter nach Kawakawa, um ein von Hundertwasser entworfenes öffentliches Toilettenhäuschen (wirklich!) zu sehen und zu benutzen (wirklich!!). Künstlerisch sehr interessant.

Der nächste Zwischenstopp war die Bay Of Islands. Diese ist sowohl landschaftlich (traumhaft) als auch geschichtlich (hier siedelten die ersten Europäer) sehr zu empfehlen. Leider machte uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung. Es regnet hier halt hin und wieder.

Also ging es weiter nördlich zum Rarawa Beach, den uns Kathrin, eine Backpackerin von der Insel Rügen, empfohlen hatte. Und sie hatte nicht zu viel versprochen. Wir machen euch jetzt mal kurz noch mehr neidisch: Unser Van stand am Strand und wir blickten direkt aufs Meer; abends saßen wir bei Kerzenschein zusammen, tranken Wein und lauschten dem Rauschen der Wellen; morgens dann bin ich aus dem Van gestiegen, um mich zum Wachwerden in die Fluten zu stürzen (natürlich unbekleidet - back to the nature!); Anne hatte derweil ca. 30 Muscheln gesammelt, die sie zu einer Kette verarbeiten wird. Klingt gut? Isses auch.

Die letzten beiden Stationen bisher waren Cape Reinga und der Spirits Bay am Nordzipfel Neuseelands. Am Cape Reinga treffen der Pazifik und das Tasmanische Meer aufeinander, was extrem spektakulär aussieht. Am Spirits Bay fließen laut der Maori-Sagen die Seelen der Verstorbenen in ihr Ursprungsland zurück. Magisch! Dort sahen wir auch unseren ersten Wal... allerdings nur Teile davon, weil es sich um den stinkenden Kadaver eines gestrandeten Wals handelte. Buärks! Dafür gab's (mal wieder) wirklich große und schöne Muscheln... toll...

Genug Lesestoff für heute. Jetze jibts Foddos:


Im Shakespear Regional Park

Am Cape Rodney

Unser Van

Unser Maskottchen

Unser Schlafzimmer

Abendessen am Rawawa Beach

Lecker Bierchen!

Rawawa-Beach mit unserem Van im Hintergrund

Cape Reinga - Leuchtturm

Cape Reinga - Treffpunkt der beiden Meere + Maori-Geschichte dazu

Spirits Bay

Schieb den Wal zurück ins Meer!

Schmarotzer beim Abendessen

Voll mal die Romantik, ne?


Mittwoch, 17. November 2010

Hit the road, Chan!

Sooo, dieses Mal nur ein kurzer Eintrag, da der Akku des Laptops schon etwas leer ist und wir dementsprechend nicht so viel Zeit haben. Also: Was haben wir in den letzten Tagen so alles gemacht?
- Im Auto schlafen. - check
- Im Pazifik baden. - check
- Delfine sehen. - check (!!!)
- Wasserfall besuchen. - check
- Auf das Hundertwasser-Klo pinkeln gehen. - check
- Die längste Fußgängerbrücke der südlichen Erdhalbkugel überqueren. - check
- Die fantastische Landschaft Neuseelands erleben. - aber auf jeden check!

Wir berichten bald mehr und ausführlicher.
Viele liebe Grüße von kurz neben Down Under
Eure Kiwis.


Sonnenuntergang am Te Haruhi Beach


Delfine am Cape Rodney


Wasserfall im Stadtpark (!) von Whangarei


Die längste Fußgängerbrücke der südlichen Hemisphäre (ohne Scheiß)

Hundertwasser-Klo (benutzbar!) in Kawakawa

Freitag, 12. November 2010

Please welcome Chanendela Bong!

Ich habe ja selten die Chance, MEIN Netbook in die Finger zu bekommen, weil immer Basti dran sitzt, obwohl er soooo dagegen war, eines zu haben... :-) Da Basti aber grad in der Küche sitzt und sein viertes TUI-Bier vertilgt, nutze ich die Gelegenheit und schreibe euch mal die Neuigkeiten. Nun sind wir erst eine Woche in Auckland und schon kommt es uns eeeeewig vor. Es ist so viel passiert und die Tage sind einfach so schnell vergangen. Unglaublich!

Nachdem es bei unserer Autosuche zwischendurch sehr chaotisch zuging und wir auch etwas frustriert waren, haben sich die Ereignisse am gestrigen Tage quasi überschlagen und: Seit einigen Stunden sind wir glückliche Besitzer eines Nissan Serena in Silber. Freu, freu, freu. Morgen Abend wird die offizielle Taufe stattfinden, aber wir verraten euch heute exklusiv schon mal den Namen unseres neuen Vehikels: Chanendela Bong (eingefleischte "Friends"-Fans wissen, was gemeint ist *grins*).

Wir kamen gestern in unser Hostel zurück und nach uns folgte ein, so sah er aus, lustiger Wandersmann mit Zottelhaaren und Cowboyhut. Wir waren dann kurz im Zimmer unserer Mädels Selin und Larissa (dazu kommen wir gleich) und als wir wieder zur Rezeption gingen, fanden wir eine Anzeige am Schwarzen Brett: Nissan Serena 4sale, mit jeder Menge Campingzeug. "Los," sag ich zu Basti, "den rufen wir an! Also, DU rufst an." Gesagt, getan, ein Treffen kam 10 Minuten später zustande. Und wer wars? Der lustige Wandersmann, der mit uns ins Hostel kam. Ein Zeichen? Er heißt Jonny (ohne "h" - ein weiteres Zeichen), kommt aus Isreal und Amerika und war die letzten Jahre in Australien und Neuseeland unterwegs. Wir fanden das Auto toll und sind gleich in die Werkstatt zum Check gefahren. Die Wartezeit haben wir mit Jonny in einem Pub verbracht, in dem er uns unglaublich schöne Fotos von seiner Neuseeland-Reise zeigte und Tipps und Tricks verriet. Am Auto mussten nur Kleinigkeiten ausgebessert werden, aber damit konnten wir noch ein bisschen den Preis drücken. Heute waren wir dann bei der Post (!), um das Auto für umgerechnet 5 EUR und nur einem einzigen Formular (!!) auf unseren Namen umzumelden und danach, wie im Film, die Geldübergabe im Tresorraum abzuwickeln. Jonny hat sich seine Scheine in die Hose gesteckt und meinte zu der Beule dann "Looks like I am pretty excited" ("Sieht aus, als wäre ich sehr erregt"). Hahaha.

Nun steht unserem Roadtrip nichts mehr im Wege und wir verbringen die letzte Nacht im Hostel. Ich bin gespannt wie es ist, im Auto zu schlafen. Das absolut Beste, meiner Meinung nach: Die Sitze sind noch drin, sodass sich eventuelle Besucher (Wink mit dem Zaunpfahl) kein eigenes Auto mieten müssen, sondern mit uns fahren können! Ist das nicht großartig? Jonny hat uns außerdem seine Led Zeppelin Best-Of-CD überlassen - für gute Musik ist also gesorgt!

Morgen werden wir also Richtung Norden aufbrechen, vorher einen Abstecher bei der Tochter einer Arbeitskollegin von Carola machen, um u.a. eine neue Matratze und dunkles Brot zu kaufen, und dann gehts ab in die Freiheit. Hatten wir eigentlich schon von unseren beiden Mädels aus Frankfurt berichtet? Die Beiden hatten uns gleich am ersten Tag auf der Straße angesprochen als sie hörten, dass wir deutsch sprechen. Sie wohnen auch unserem Hostel und sind noch junge 20 Jahre...*hach*. Jedenfalls sind wir gute Freunde geworden und wir werden auch zu viert auf große Tour gehen. Ich denke, das wird superlustig die nächsten Wochen. Die Beiden haben sich ebenfalls einen Nissan Serena gekauft, sodass wir jetzt quasi eine Gang gründen können.

Wir müssen schauen, wie wir dann auf dem Lande ins Internet kommen, also macht euch keine Sorgen, wenn ihr eine Weile nichts von uns hört. Und es gibt ja zur Not auch noch das Telefon. Unsere Nummer müsstet ihr ja haben.

Um euch ein bisschen zu erheitern im kalten Deutschland: Gestern und heute war hier doofes Wetter. "Verdammte Scheiße!"-wie Jonny zu sagen pflegte (neben "Prost" die einzigen deutschen Vokabeln, die er kannte).

Es grüßen die aufgeregten Kiwis!


Kochen mit Larry und Selin
Unser Kühlschrank im Hostel

Wie zuhause...

Wir sind die Coolsten :-)

Sky Tower

...mit Auto als Weihnachtsbaumstamm

Pitt Street Building

Extra für den Onkel :-)

Und hier ist er: Chanendela Bong!

Hugh Jackman in grooooooß! *schmacht*

Aotera Square

Abschied im Hostel mit Riesen-Pizza

Montag, 8. November 2010

Hallo Ozonloch

Der große Nachteil von Berlin ist ja, dass wir kein Meer haben. Das merke ich immer wieder, wenn ich andere Städt mit Anschluss zum Meer besuche. Schon allein der salzige Geruch in der Luft ist herrlich. Daher fällt es mir auch leicht, Auckland ins Herz zu schließen. Hier jibt's nämlich 'ne janze Menge Meer. An unserem ersten Tag haben wir dementsprechend erst einmal Touris gespielt und eine Bootsrundfahrt durch den Hafen von Auckland sowie die vorgelagerten Inseln gemacht.

Dabei ließ ich es mir nicht nehmen, Anne auf den erstbesten Vulkanhügel zu treiben, von wo wir eine herrliche Aussicht auf die Umgebung hatten. Keine Angst - der Vulkan soll erst in 100 Jahren wieder ausbrechen und verhielt sich daher bei unserer Erkundung ruhig. Dafür stand Anne kurz vor dem Ausbruch, weil ich sie (mal wieder) durch die Gegend treibe. Liegt halt in den Genen - meine Mutter wollte auch immer auf jeden Turm/Hügel/sonstwas rauf im Urlaub. Zur Krönung gab's auch noch Sonnenbrand gratis. Hallo Ozonloch.

Der gestrige Tag stand dagegen im Zeichen des Autokaufs. Wir hatten zwar noch keinen Erfolg, konnten uns aber ein Bild davon machen, was der Automarkt hier so hergibt, was wir wollen und was wir bezahlen können. Der Mini-Van mit Asterix & Obelix-Motiv für 10.000 NZD (ca. 5.000 EUR) war leider zu teuer. Sorry, Anne.

Heute wollen wir dann weiter suchen. Sobald wir dann ein Vehikel haben, entscheiden wir, ob wir erst noch ein bisschen reisen oder gleich mal die ersten WWOOFing-Angebote ausprobieren. Dazu dann aber später mehr.


Aucklands Skyline


Ich habe erkaltete Lava bezwungen!


auf der Spitze des Vulkans

Da oben war'n wa!

Freitag, 5. November 2010

Wir sind dann mal da

Angekommen! Endlich! Nach vier Stunden Zugfahrt (in Deutschland), insgesamt 20 Stunden Flug, 13 Stunden in Hongkong, 45 Minuten Busfahrt (in die Innenstadt von Auckland) und abschließend zehn Minuten Fußweg haben wir unser Hostel erreicht. Die Köpfe sind trotz Dusche und Wäschewechsel immernoch etwas diesig - wahrscheinlich werden wir um 18 Uhr in einen komatösen Schlaf fallen. Aber insgesamt war die Reise doch nicht so schlimm, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor allem der zweite Flug verging recht "schnell" und dieses Mal ohne unangenehme Dritte.

Der Anflug auf Neuseeland war schon etwas komisch. Auf einmal haben wir wieder darüber nachgedacht, was wir da eigentlich tun und was uns bevorsteht. Komisches Gefühl. Aber wir müssen ja nicht wissen, was wir tun. :-)

Der Rest lief völlig problemlos. Unsere Rucksäcke kamen ebenfalls unversehrt und vollständig an, unsere Visa und Kontoauszüge wurden akzeptiert und auch der Bus in die Innenstadt wurde auf Anhieb gefunden - ist schon fast alles zuuu glatt gelaufen...

Unser Hostel (BK Hostel) ist relativ zentral gelegen. Abgesehen von einer kaputten Nachttischlampe, die aber schon ausgetauscht wurde, scheint es in Ordnung zu sein. Wir sind ja sparsam und haben das billigste Zimmer ohne Fenster genommen. Für die paar Tage sollte das genügen. Dafür haben wir aber eine lilafarbene Tür - voll trendig!

Ich, die Anne, stehe inzwischen nicht mehr einen halben Meter neben mir, dennoch ist es noch immer schwer zu greifen: Wir sind wirklich hier! Hier in Neuseeland. Ich muss erstmal in den Wind schreien, vielleicht glaube ich es dann. :-)

Es grüßen euch die überwältigten Neu-Kiwis!

P.S.: Vielen, vielen Dank für eure süße Überraschung, liebe Lisi und liebe Sandy! Wir haben trotz kaum auszuhaltender Neugierde euer Geschenk erst über Auckland aufgemacht. Ein echt tolles Fotobuch. Wir haben viel gelacht beim Anschauen! Daaanke!

P.P.S.: In Hongkong konnten wir auch lachen über Türchen Nummer 1 in unserem digitalen Überraschungs-Kalender. Habt ihr toll gesungen, ihr Verrückten! Am besten war aber Nicoles Lachen am Schluss. :-)

Nachtrag: Da wir gestern nicht mehr ins Internet kamen, stellen wir diesen Beitrag erst heute ein (es ist jetzt 9.35 Uhr hier, also abends bei euch). Inzwischen haben wir ca. 14 Stunden gepennt und sind endlich wieder "etwas" wacher. Wir haben auch schon Deutsche kennengelernt - wird man die denn nirgends los. Hehe.

Donnerstag, 4. November 2010

Schlaflos in Hongkong

Manch Schlauberger behauptet ja, die Arbeit komme vor dem Vergnügen. Insofern müssen wir den zehnstündigen Flug sowie die 13 Stunden Aufenthalt in Hongkong wohl eher unter "Arbeit" vebruchen. Wir sind hundemüde. Im Flieger war Schlafen nicht so richtig möglich, was in Bastis Fall vor allem daran lag, dass neben ihm ein fetter stinkender Engländer saß. Mieses Inselvolk. Der hatte ein paar Schweißfüße. Pfui deibel!!!

Naja, davon abgesehen, ist ein Flug mit Cathay Pacific echt cool. Jeder hat seinen eigenen Bildschirm und kann sich dort seine eigenen Filme/TV-Serien/Musiktitel (ACDC war auch dabei!) aussuchen. Und so konnte ich in Ruhe "Star Trek" gucken, während Anne Ashton Kutcher anschmachtete. (Auf dem Weg nach Auckland kommt dann "Eclipse" dran - wer's braucht... grins.) Es gibt sogar Computerspiele, aber die sind eher auf dem Stand C64 von 1990.

Nachdem wir den Stinke-Tommy endlich los waren, haben wir uns dann Hongkong angesehen. Wenn man schon mal hier ist, sollten wir die Gelegenheit auch nutzen. Hongkong ist... irgendwie... hmmmnaja. Es gibt hier viele, viele, viele Hochhäuser: Kleine Hochhäuser neben großen Hochhäusern neben kleinen Hochhäusern neben riesigen Hochhäusern neben kleinen Hochhäusern neben Mega-Towern... ihr bekommt eine Vorstellung, ja?

Leider sieht das alles nicht so schön aus. Dabei ist die Umgebung wundervoll. Hongkong liegt in einer Art Buch oder Lagune umgeben von hohen, mit Urwald begrünten Bergen. Auf einem davon waren wir auch, mit einer der wohl spektakulärsten Seilbahnen auf dieser Welt. Ein Straßenbahnwaggon mit ungefähr 100 Passagieren wird im 45°-Winkel den Berg hinaufgezogen. Krass! Die Aussicht von oben ist umwerfend; auch trotz des heute nebligen Wetters. Außerdem gab's dort oben einen total genialen Laden: Bubber-Gump-Schrimps. Na, klingelt da was? Ein Jammer, dass wir z. Zt. noch mit unserem Gepäck sparsam umgehen müssen, sonst wären bestimmt ein paar T-Shirts oder Blechschilder im Rucksack gelandet.

Jetzt haben wir alles gesehen bzw. wollen auch nicht mehr sehen und haben uns auf den Flughafen zurückgezogen. Natürlich nur euretwegen, um euch diesen detaillierten Lagebericht erstatten zu können. Es ist jetzt 17. 15 (sieben Stunden vor Berlin) und unser Bording beginnt irgendwann um 20.40 Uhr. D.h. wir haben noch eine Menge Zeit totzuschlagen. Das Internet wurde aber scheinbar extra an solche Umstände angepasst, denn ist so lahmarschig, dass selbst mir ein Bart wächst. Grmpf! Danach folgen weitere "aufregende" zehn/elf Stunden Flug. Wir haben uns übrigens extra Socken hier gekauft, um nicht stinkend ins Flugzeug zu steigen (dieser Typ regt mich immernoch auf!).

Schnarchende Grüße
Banne und Asti.


PS: Fotos kommen später, wenn die Internetverbindung schneller/zuverlässiger ist. Nachtrag: Die Fotos sind nun da.


Man achte auf die Wäscheleinen außen an der Fassade.


Kunst am Bau


Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...


Hongkong = Hochhäuser

Der vermutlich steilste ÖPNV der Welt!