Freitag, 21. Oktober 2011

Heeme

Ja, Tachchen wa. Wir waren mal kurz umme Ecke kieken. War janz schnieke. Und bei euch so?

Exakt 345 Tage nachdem wir uns von unseren Freunden und Verwandten am Berliner Ostbahnhof verabschiedet hatten, erreichten wir die alte Heimat am letzten Samstag auf die gleiche Art und Weise. Alle sahen gesund und munter aus. Manch eine hatte vielleicht etwas mehr Bauchumfang, aber das ist schon okay. :-)

Zuvor waren wir am Freitag um 15 Uhr in Sydney mit dem Flieger gestartet, kamen nach 8,5 Stunden und 6.500 Kilometern in Kuala Lumpur an, flogen nach 4,5 Stunden Wartezeit weiter und landeten schließlich nach weiteren 12,5 Stunden und 10.000 Kilometern in Frankfurt. Dank der Zeitverschiebung war da gerade mal ein halber Tag vergangen. Ist doch ‘n Klacks!

Auf dem Flug nach Malaysia konnten wir dann endlich das richtige australische Outback sehen: Rote Erde, karge Felsen, meilenweite Staubwüsten und keine Menschenseele. Ziemlich cool, wenn man das aus sicheren zehn Kilometern Höhe genießen kann, während man mit 900 Stundenkilometern darüber hinwegbrettert. Von Kuala Lumpur haben dagegen so gut wie gar nichts gesehen. Wir wissen nicht mal, ob wir offiziell malaysischen Boden betreten haben, da wir uns ja nur im Transitbereich aufhielten.

In Frankfurt gab es die lang ersehnte Wiedervereinigung zwischen West (Larri und Selli unseren Reisepartnern aus NZ) und Ost (Banne), wobei der Westen nur mit der halben Mannschaft antrat – Selli war noch in der Uni. Mit Larri zusammen ging es ins hessische Land nach Trebur, wo uns ihre Familie herzlich willkommen hieß und uns unser erstes Frühstück auf deutschem Boden servierte. Wie schön: Dunkles Brot! Fleischsalat!! Teewurst!!! Camembert… toll, toll, toll. Dazu ein erster Crashkurs im hessischen Volksmund – Kiwi-Slang ist einfacher.

Später kam Selli dazu und wir verbrachten einen tollen Abend voll in Nostalgie schwebend, während wir „olle Kamellen“ wieder aufwärmten. Mädels, ihr seid uns wirklich ans Herz gewachsen und wir freuen uns schon wie wahnsinnig darauf, euch in eurer Wahlheimat Dresden bzw. Chemnitz zu besuchen sowie euch unser kleenet Städtchen zu zeigen.

Nun ging es aber wirklich nach Hause. Ab in den Zug, der natürlich völlig überfüllt war, weil die Deutsche Bahn mehr Karten als vorhandene Sitzplätze verkaufen darf. Wir fanden dann am Ende aber doch ein paar Sitzplätze. Tja, und den Rest kennen die meisten von euch ja schon. Mit viel Freude und auch ein paar Tränen wurden wir von einer großen Menschenmasse in Empfang genommen. Es wurde gesungen, diniert (mhmm, Döner!), umarmt, gelacht und getrunken. Schön, dass ihr uns nicht vergessen habt.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen. Wir haben jetzt einen neuen (wenn auch nur temporären) Wohnsitz mit Panoramablick auf IKEA und den angrenzenden Baumarkt. Wir haben sogar schon ein Handy, aber Festnetzanschluss, Fernsehen oder gar Internet gibt’s vorerst nur bei den lieben Verwandten und Bekannten (der Besuch soll sich ja auch lohnen). Den wichtigsten Bestandteil unserer alten Wohnung haben wir ja zum Glück wieder: Unseren kleinen (inzwischen gut genährten) Kater Scottie. Dafür fehlen unserer Garderobe leider immernoch elementare Bestandteile wie Hosen und Schuhe. Immerhin haben wir wieder mehr Unterhosen und Socken.

Es ist momentan schwer, ein Schlusswort oder Fazit zu fassen. Wir lassen die Eindrücke des Jahres sowie den Kulturschock unserer Rückkehr erst einmal sacken. Für unsere Fans und regelmäßigen Leser von Moppelkopf sei zur Beruhigung aber gesagt, dass die Seite vorerst bestehen bleibt. Was wir daraus machen, wissen wir noch nicht, aber ihr sollt uns nicht den ganzen Weg begleitet haben, ohne wenigstens einen angemessenen Rausschmeißer zu bekommen.

Bis dahin genießen wir die Zeit mit euch und hoffentlich auch anders herum
eure Ex-Kiwis, Ex-Wallabies, Ex-trem coolen
Anne und Basti.

PS: Wir haben am Bahnhof leider selbst keine Fotos geschossen. Aber unser Empfangskomittee wird uns bestimmt liebend gerne mit Bildern versorgen.

Wiedervereinigung Teil 1
Wiedervereinigung Teil 2

Donnerstag, 13. Oktober 2011

See ya Australia!

Wurden unsere Gebete (nun ja, wüste Beschimpfungen) an den Wettergott am Ende doch erhört? Vielleicht. Immerhin hatten wir seit vier Tagen keinen (wirklichen) Regen mehr. Es schien sogar für längere Abschnitte die Sonne. Prächtig! So wurde die Anreise nach Sydney und das dortige Sightseeing um einiges erleichtert.

Nachdem wir uns von den Blue Mountains verabschiedeten, ging es zunächst an der großen Stadt vorbei in den Süden. Dort gibt es viele grüne Hügel, auf denen Kühe und Schafe grasen – nicht gerade das stereotypische Bild, was man von Australien hat, oder? Aber nett sieht es trotzdem aus. An der Küste schlängelten wir uns dann zurück Richtung Norden vorbei an schroffen Klippen, sandigen Stränden und nett anzusehenden Leuchttürmen. Und jeder Menge Asiaten. Also irgendwie müssen uns seit dem Wildlife Park mehrere Busladungen Japaner, Koreaner oder Chinesen folgen.

Naja, wiedemauchsei. Schließlich ging es endlich nach Sydney. Mit dem Auto. Arrrrgh! Es ist nicht so, dass der Verkehr in Sydney besonders schlimm ist (ganz bestimmt nicht im Vergleich zu Rom oder Bangkok oder Bombay), aber wenn man zwölf Monate fast nur durchs Land und Kleinstädte gefahren ist, dann reicht er aus, um einen kirre zu machen. Aber es ging ja alles gut (bis auf einige waghalsige Wendemanöver). Um Sydney besser erkunden zu können, gaben wir den Van der Mietwagenfirma zurück und nahmen uns ein Hotel in der Innenstadt. Das Hotel liegt übrigens in Chinatown. Schon wieder diese Busladungen… :-)

Und was besucht der geneigte Touri als allererstes, wenn er schon mal in Sydney ist? Richtig, das ANZ Stadion (das Hauptstadion der Olympischen Sommerspiele 2000), um die australische Fußballnationalmannschaft spielen zu sehen! Die Aussies gewannen das Spiel auch mit 3:0. Und das Beste war: Wir kamen umsonst rein! Vor dem Stadion schenkte uns jemand seine Tickets. Da sagen wir doch nicht nö. Aber keine Angst – so toll wie bei Union war es natürlich nicht.

Am nächsten Tag ging dann die richtige Touri-Tour los mit den Sehenswürdigkeiten, die man mal gesehen haben sollte. Per Fuß, Bus, Boot und Schwebebahn erkundeten wir die Stadt. Hier ein Hinweis an alle: Mit Flip Flops durch die Stadt bummeln geht unheimlich auf die Füße und ist daher nicht zu empfehlen (jaja, Anne hatte das vorhergesagt). Natürlich waren wir auch im berühmten Opernhaus. Was für ein fantastisches Gebäude. Genauso wie das Queen Victoria Building, ein Shopping Center, was genauso gut auch als Präsidentenpalast durchgehen könnte, oder die Harbour Bridge, die neben der Oper das Wahrzeichen der Stadt ist. Nach sieben Stunden Sightseeing hatten wir von den Gebäuden genug und gingen ins Aquarium, um der australischen Fauna Goodbye zu sagen. Ein wirklich sehr schönes Aquarium mit großartigen Tieren, wie z.B. Oktopussen, Haien, Rochen, Seekühen, Pinguinen und vielen, vielen mehr.

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns ein Steak und gewannen 20 Dollar beim Kneipenquiz dank der tatkräftigen Unterstützung der Moderatorin. Diese wurden sogleich an der Bar in Alkohol umgesetzt. Kater am nächsten Morgen inklusive.

Nun sitzen wir am Flughafen und warten aufs Boarding. Wenn alles gut geht und die deutschen Fluglotsen uns landen lassen, sehen wir uns übermorgen um 18.32 Uhr uffm Ostbahnhof. Bis dahin, cheers mates!

Wallaby Anne und Wombat Basti.

Hach Irland... nee Australien!
Ökodusche
Bad Moon Rising
Australien gegen den Oman im ANZ Stadium
Sydney
Das Opernhaus
Hey Puppe!
Jon war auch dabei.
Eine Sehkuh
20.000 Meilen unter dem Meer

Samstag, 8. Oktober 2011

Wind, Wetter und wir

Wir haben beim letzten Mal bereits erwähnt, wie riesig Australien ist. Tatsächlich ist es so groß, dass beim Wechsel von einem Bundesstaat in den nächsten dieselben Phänomene auftreten, wie wenn man z.B. von Spanien nach England reist. Man fährt los, die Sonne scheint und es ist warm, dann lässt man (läppische) 1000 Kilometer hinter sich, steigt aus und auf einmal regnet es, man friert und die Uhrzeit ist auch anders. Nur dass wir hier in Australien den Uhrzeitwechsel erst bemerkten, als wir Queensland schon seit acht Tagen verlassen und New South Wales betreten hatten. Dabei haben wir nicht einmal die Zeitzone gewechselt; Queensland hat im Gegensatz zu New South Wales einfach keine Winterzeit. Immerhin ist die Währung noch dieselbe und den Pass mussten wir auch nicht vorzeigen.

Jedenfalls… ach ja, scheiß Wetter! Die erhoffte Sommerbräune können wir wortwörtlich in den Wind (und Regen) schreiben. Dafür lernen wir unsere gut gefütterten Schlafsäcke aufs Neue wertschätzen. In Brisbane genossen wir noch wunderbaren Sonnenschein sowie etwas Großstadtflair und hatten bei einer Flussfahrt einen netten Ausblick auf die Villenviertel – pfui Deibel, diese Armut! Danach ging es ein wenig ins Landesinnere (darf man sowas überhaupt behaupten, wenn man sich in Australien weniger als 500 Kilometer von der Küste weg befindet?) die Berge hoch. Hier präsentierten sich uns mächtige Schluchten und hohe Wasserfälle. Das absolute Highlight war aber ein Koala-Bär in freier Wildnis. Wie geil ist das denn?!

Zurück an der Küste hatten wir erneut das Glück, Wale zu sichten. Diese Mal aber aus eine komplett neuen Perspektive, da die Buckelwale an der Küste entlang schwammen, während wir oben drüber auf einem Leuchtturm standen. Auch interessant war der „Strand“, der eher als kleinere Wüste daherkam, so weit wie die Dünen von der Küste weg reichten. Das gute Wetter hatte sich zu diesem Zeitpunkt aber schon lange von uns verabschiedet.

Da wir von tödlichen oder mordsmäßig gefährlichen Tieren bisher immer noch verschont blieben, schauten wir uns diese im Australian Reptile Park an. Dort gab’s nun wirklich alles: Spinnen (verdammt große!), Schlangen (VERDAMMT große!), Alligatoren und Krokodile. Zur Beruhigung wurden aber auch Koalas, Wallabies, Wombats, Vögel, Schildkröten, Frösche, Emus, Dingos, Echidnas und Schnabeltiere. Toll, toll, toll – nur die vielen kleinen Kinder (es sind grad Schulferien) konnten ein bisschen nerven.

Die nächste Station unserer Reise waren die Blue Mountains. Eigentlich handelt es sich dabei um zwei riesige Schluchtensysteme, die ein atemberaubendes Panorama bieten (besonders wenn man nur einen Schritt von der Klippe weg steht). Die sich darin befindlichen Berge werden deshalb als Blue Mountains bezeichnet, weil die zahlreichen in ihnen wachsenden Eukalyptusbäume ein bläulich schimmernden Gas produzieren. Wieder was gelernt. Gleich neben den Blue Mountains befinden sich die Jenolan Caves, die gleichermaßen für Staunen und Bewunderung sorgen. Hier gönnten wir uns seit langem mal wieder etwas Luxus: Also ein Hotelzimmer mit Bett, eigener Toilette und Dusche. Schließlich wollten wir Annes Geburtstag und unseren Jahrestag angemessen feiern. Und dort hatten wir auch das Glück, eines der interessantesten Tiere Australiens in freier Wildbahn zu erleben: Den Platypus (oder auch das Schnabeltier) – der Schnabel einer riesigen Ente, der Schwanz eines Bibers und die Pfoten teils mit Krallen teils mit Schwimmhäuten sowie (natürlich – wir sind in Australien) mit einem giftigen Stachel.

Nun sind die letzten Tage angebrochen und wir haben Sydney fast erreicht. In einer Woche haben wir wieder Berliner Boden unter den Füßen. Unglaublich!

Bis also ziemlich bald
Anne und Basti.

Strandbad in Brisbane
Anne in Brisbane
Wilder Koala
Mount Lindesay
Evans Head
Hühner auf der Stange
Dangar Falls
Cool, Neuseeland!
Ebor Falls
Voll romantisch, gell?
Wollomombi Schlucht
Pelikane
Ausdruckstanz am Strand
Nur 25 Gehminuten bis zum Meer...
durch die Wüste.
Ein Leckerli fürs Haustierchen.
"Und morgen wirst du meine Handtasche."
Achtung Fledermäuse!
Wir in den Blue Mountains
(mit passender Kleidung)
Noch ein Stück, Schatz!
Die "Three Sisters"
Schon wieder Polly
Jenolan Caves
Der Höhleneingang
Blue Lake - warum nur?
Belichtologen am Werk
In den Höhlen
Das Schnabeltier

Freitag, 23. September 2011

Jumping the ditch

Australien - groß, heiß und voller gefährlicher Tiere. Das war in etwa der Kenntnisstand, mit dem wir vor drei Wochen dieses Land betreten haben. Inzwischen wissen wir: Australien IST verdammt groß, das Wetter IST verdammt heiß und gefährliche Tiere… nunja, die wird’s wohl geben. Wir haben bisher aber noch keine gesehen. D.h. wir hätten beinahe eine Schlange überfahren, die sich über die Straße schlängelte. Und eine tödlich giftige Spinne saß wohl ganz dich bei Anne, als wir den einen Abend mit Cathrine und Vince – Stopp mal… wir greifen ja schon vor. Also noch mal von vorne.

Zunächst die Fakten: Australien ist das sechstgrößte Land der Erde und dabei fast 22mal so groß wie Deutschland. Gleichzeitig leben dort aber nur 20 Millionen Menschen, was etwa einem Viertel der deutschen Besiedlung entspricht. Mit anderen Worten - man hat dort eine Menge Platz und sollte ein bisschen Zeit einplanen, um die Nachbarn zu besuchen. In unseren sechs Wochen bereisen wir die australische Ostküste von Cairns im Nordosten bis nach Sydney im Südosten, was einer Luftlinienentfernung von fast 2000 km entspricht. Zum Vergleich: Von Berlin nach Istanbul sind es nur 1750 km.

Um von unserer alten Heimat Neuseeland bis nach Cairns zu fliegen, muss man übrigens eine Strecke hinter sich lassen, die in etwa der Entfernung von Berlin nach Bagdad entspricht. Ihr könnt euch als sicherlich denken, dass dieses "kleine" Meer, die Tasmanische See (oder auch "The Ditch"), welche "NZ" und "OZ" trennt, tatsächlich ziemlich mächtig ist. Und wo wir schon bei den neuseeländisch-australischen Beziehungen sind: Beide waren ehemalige britische Kolonnien und haben auch heute noch Queen Elizabeth II als Staatsoberhaupt. Die Flaggen sehen ebenfalls fast gleich aus mit dem Union Jack im linken oberen Quadranten sowie einer Abbildung des Southern Cross. Die Kiwis geben sich aber bescheiden und haben nur vier rote Sterne auf ihrem Banner, während die Aussies (wird gesprochen wie Ossi, hihi) gleich sechs weiße Sterne für das Sternenbild benötigen. Beide Länder kann man als "Down Under" bezeichnen – meistens jedoch wird damit Australien gemeint. Die Aussies halten die Kiwis für hinterwäldlerische Schafzüchter, während die Kiwis die Aussies als eingebildete Großmäuler bezeichnen (oder auch nicht, das ist wohl mehr sowas wie eine Hass-Liebe). Rugby spielen aber beide ziemlich gut.

Wir hoffen, euch brummt noch nicht der Kopf vor so viel neuem Wissen. :-)

Unser Start in OZ stand übrigens unter keinem guten Stern: Zuerst wurden wir von unserer dortigen Verabredung (und unserem eigentlichen Grund, das Land zu besuchen) sitzen gelassen, dann war das Flugzeug verspätet (was aus fünf Stunden Reisezeit acht machte), dann haben wir wie blöde die Autovermietung gesucht, dann hatten wir auf einmal Magenprobleme… und außerdem hatten wir in unseren letzten Wochen in Neuseeland einfach eine so herrliche Zeit, dass wir eigentlich nur zurück wollten. Verdammtes Heimweh!

Aber hier ist es auch ganz schön. Rund um Cairns (wo wir ankamen) gibt es Regenwälder, goldene Sandstrände und vor allem das Great Barrier Reef, das wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen wollten. Mit einer Schnorcheltour von Port Douglas zum äußeren Reef konnten wir uns den Traum von bunten Korallen und Fischen auch erfüllen. Wir sahen sogar einen 1,50m großen Riffhai und eine Meeresschildkröte! Wow!!! Zwischendurch haben wir im Zoo von Kuranda Kängurus (bzw. Wallabies, die kleineren Verwandten), Krokodile, Koalas, bunte Schmetterlinge und bunte Vögel aus nächster Nähe beobachten können. Und in der Dämmerung flatterten riesige Fledermäuse herum – gruselig.

Riesige Spinnen waren bisher ebenso Fehlanzeige wie riesige und/oder giftige Schlangen sowie riesige Krokodile. Aber an fast jedem Strand wird durch Schilder darauf hingewiesen, dass sich Krokos (oder bösartige Würfelquallen) im Wasser aufhalten können. Okaaaayyyyyy....

Wir haben auch schon die Einwohner von ihrer angenehmen Seite kennengelernt. Von einem Ehepaar wurden wir spontan zum Abendessen und einem Drink eingeladen, was wir natürlich nicht ablehnten. Am Ende wurden daraus zwei sehr gesellige Abende mit leckerem Essen und frischen Spiritousen. Und, wie oben bereits erwähnt, in Gesellschaft einer gefährlichen Spinne, die sich aber dezent zurückhielt und erst beim Aufräumen entdeckt wurde. Puh!

Inzwischen sind wir schon sehr viel weiter südlich in der Nähe von Brisbane. Auf dem Weg konnten wir ein bisschen in die Regenwälder (mit vielen Wasserfällen) und sogar ins Outback Australiens hineinschnuppern. Wenn der Tank allerdings nur für 350 km reicht und man keinen Allradantrieb hat, ist eine Tour ins richtige Outback nicht sehr empfehlenswert. Daher halten wir uns eher in Küstennähe auf, was aber wirklich sehr schön ist. Der Ozean beherbergt schließlich viele tolle Geschöpfe. Zum Beispiel Buckelwale, die wir bei einer Whale Watching Tour beobachten konnten und die uns eine atemberaubende Show mit Sprüngen, Seitwärtsrollen und Blasmusik boten. Tja, da verblassten selbst die Pottwale in Neuseeland ein wenig.

Nun ist die Hälfte unserer Reisezeit bereits vorbei und langsam stellt sich so etwas wie Heimweh nach Deutschland ein. Doch noch haben wir drei Wochen vor uns, in denen wir hoffentlich noch einige andere Einheimische (z.B. Koalas) kennenlernen, noch brauner werden, noch mehr Abenteuer erleben und noch einmal so viel Strecke mit unserer Matilda (so haben wir den Van getauft) zurücklegen.

Sonnige Grüße von Basti und Anne.

Känguru füttern
Wildlife
Barron Falls
Die Herkules-Motte (ca. 40cm groß!)
Polly will 'nen Keks!
Süüüüß!
Great Barrier Reef
Unser Van "Matilda"
Schildkröte im Lake Eacham
Murray Falls
How to open a cocnut.
Mjammi!
Ein bisschen Outback - weites Land!
Wir wurden beim Wandern
von der Flut überrascht.
Sonnenaufgang am Cape Hillsborough
Profis beim Wellenreiten
Das Walbaby war einer kleiner
Springinsfeld.
Wink doch mal!