Mittwoch, 13. Juli 2011

Das Hostel- und Arbeitsleben

Jaja, ihr habt ja Recht. Was sind wir nur für schreibfaule Reisende, die euch daheim ohne neue Lektüre darben lassen? Wir schämen uns ja auch ganz doll. Doch heute hat uns mal wieder die Muse geküsst und ihr bekommt ein paar Zeilen. Danke, liebe Muse.

Zurzeit leben wir immer noch im Hostel und arbeiten. Das ist auch ganz gut so, da der Winter sich immer mehr in Neuseeland breit macht und das eine oder andere Mal auch schon für frostige Nächte gesorgt hat. Brrrr! In der letzten Woche gab es dann zur Abwechslung mal wieder etwas wärmere Temperaturen aber dafür dann Regen und Sturm vom feinsten. Beim ersten Mal war kurzzeitig ganz Havelock ohne Strom und beim zweiten Mal fielen dem Wind ein Stuhl und mehrere Bettlaken, die auf der Wäscheleine hingen, zum Opfer – Verbleib unbekannt. Das Haus steht zum Glück noch. :-)

Tja, ansonsten war in den letzten zweieinhalb Wochen Anne der Chef im Hostel, da die Besitzer Asha und Shane zusammen mit den beiden Jungs im Urlaub waren. Sie hat ihre Sache auch ganz gut gemacht – es gingen nur ein Sandwichtoaster, die Alarmanlage, mehrmals die Sicherung und eine Waschmaschine kaputt. Also, alles kein Problem. Inzwischen ist auch alles wieder heil. Hihi.

Basti erfreut sich weiterhin am abwechslungsreichen und spannenden Arbeitsleben in der Muschelfabrik (wer Ironie findet, darf sie behalten). Immerhin wird die Arbeit ein wenig durch die Kollegen aufgeheitert, mit denen in den Pausen anspruchsvolle Gespräche stattfinden („Okay, which girl in this magazine looks hot?“). Und immerhin hat er nun schon in fast jedem Winkel der Fabrik gearbeitet. Er könnte also einen Beitrag für „Die Sendung mit der Maus“ allein moderieren („Wo kommen eigentlich die Muscheln her?“).

Das Hostelleben ist leider ein wenig ruhiger geworden, seitdem uns Maggie und Kelly, unsere Freunde von unserem ersten Havelockaufenthalt, verlassen haben. Maggie macht nun Australien unsicher und Kelly das Motel nebenan. Dadurch hat sich auch unser Alkoholkonsum drastisch verringert. Komisch.

Tja, ansonsten haben wir kürzlich die „magische Hundert“ überschritten. Das heißt, in weniger als hundert Tagen betreten wir wieder deutschen Boden. Die restliche Zeit werden wir zunächst auf der Nordinsel verbringen, bevor wir nochmal Sonne im Nachbarland tanken werden.

Bis bald,
eure Kiwis.

Passend zur Jahreszeit: Plätzchen


Frost, brrrr


Anne beim - Was auch sonst? - Muscheln sammeln


Pelorus Sound


Fang das Stöckchen!


Irgendwer tanzt aus der Reihe...


Gib Pfötchen!


Jack, mit Essen spielt man nicht.